• Anna Pribil

Fakten über Mikroplastik und Tipps wie du es vermeiden kannst

Ich liebe das Meer! Leider sieht man auch immer mehr Plastik im Meer schwimmen. Es entstehen riesige Strudel, die so groß sind wie ganze Länder… Plastikinseln.


Vor allem Mikroplastik ist ein riesiges Problem für die Umwelt, Meerestiere, aber auch uns Menschen. Von dem Mikroplastik in Peelings und Duschgels hat nun mittlerweile fast jeder gehört. Man erkennt es an den Begriffen: „Polyethylen“ (PE), „Polypropylen“ (PP), „Polyamid“ (PA) oder „Polyethylenterephtalat“ (PET), welche in der Liste der Inhaltsstoffen angegeben sind.



Einer der Hauptmikroplastikverursacher sind Autos. Denn der Abrieb von Autoreifen wird durch den Regen von der Straße gespült und verteilt sich so weiter in der Umwelt. Aber auch das Bitumen im Asphalt wird mit der Zeit nach und nach abgerieben. Nicht nur über das Wasser verteilt sich das Mikroplastik dann in der Umgebung. Feinste Partikel fliegen auch durch die Luft mehrere Kilometer weit. Kunstrasen trägt auch zur Verbreitung von Mikroplastik bei. Sogar in Sonnencremes werden Kunststoffe beigesetzt um diese wasserfest zu machen. (Achte auf mineralische Sonnencremes von zertifizierter Naturkosmetik).


Einen Faktor bezüglich Mikroplastik, den ich lange nicht kannte ist unsere Kleidung. Wenn wir Kunstfaserstoffe (wie z.B. Fleecejacken) waschen, lösen sich einzelne Fasern und gelangen ins Abwassersystem. Die Kläranlagen können diese feinen Fasern nicht vollständig herausfiltern und so gelangen sie weiter in Flüsse und Meere. Da Plastik an der Oberfläche schwimmt entstehen riesige Mikroplastik Teppiche. Fische und Meeressäugetiere verwechseln Mikroplastik mit Algen und Plankton und fressen dieses. Der Fisch landet letztendlich wieder auf unserem Teller und damit schließt sich der Kreis. Denn somit gelangt Mikroplastik auch in unsere Körper. Es wurde sogar schon mehrfach im menschlichen Körper nachgewiesen. Wenn du also versuchst Mikroplastik zu vermeiden, tust du nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner Gesundheit etwas Gutes. Kunstfasern sind: Polyester (Abkürzung: PES), Elasthan, Lycra, Polyamid (PA), Polyacryl, Nylon, Culluloseacetat, Aramid, Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyurethan (EL). Viskose ist eine natürliche Kunstfaser, da sie aus Zellulose besteht, die allerdings in chemischen Prozessen verändert wird.


Um beim Waschen Mikroplastik zu vermeiden habe ich mir einen „Guppyfriend“ gekauft. Es ist ein Wäschesack, in dem man Kleidung aus Kunstfaser waschen kann, ohne dass Mikroplastik ins Abwasser gelangt. Aber um das Problem bei der Wurzel zu packen, werde ich bei zukünftigen Neukäufen bzw. Second Hand Käufen von Kleidung darauf achten, dass es sich um Naturfaserstoffe handelt. Baumwolle, Leinen, Wolle, Seide und Hanf haben außerdem den Vorteil, dass sie atmungsaktiv sind. Wer hauptsächlich Naturmaterialien trägt, weiß wie viel angenehmer sie sich auf der Haut anfühlen.


Besonders im Sport sind Kunstfaserstoffe weit verbreitet und ich verstehe jeden, der nicht auf seine Regenjacke verzichten möchte. Aber auch hier gibt es z.B. Walkstoffe, die auch wasserabweisend sind. Und kein/e Jäger*in würde seinen Walkjanker je hergeben.


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Quellen:

https://utopia.de/mikroplastik-fakten-109893/

https://www.quarks.de/umwelt/muell/fakten-zu-mikroplastik/


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Anna Pribil, BEd. BSc. MSc.    |    Gams 89, A-8922 Landl    |    +43 664 4599013    |    anna.magdalena.pribil@gmail.com

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